HOPE

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HOPE begleitet die junge Südsudanesin Gloria auf ihrer Reise zur erwachsenen Frau. Aus ihrem Heimatland Südsudan musste sie fliehen und lebt nun in einem Flüchtlingscamp in Uganda.
Um für Gerechtigkeit in ihrem Heimatland zu sorgen, träumt Gloria von einer Karriere als Anwältin. Im Rhino Camp setzt sie alles daran, ihren Traum zu verwirklichen und ein Vor- bild zu werden, um ihrem Heimatland und der Zukunft ihrer Generation zu dienen und so ihrem Schicksal einen Sinn zu verleihen.

HOPE | internationale Dokumentation | D/USA/UGANDA | 85min | 16:9 | stereo

Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie

Friedrich Nietsche

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Synopsis

Angesichts Jahrzehnten von Verfolgung und der Sinnlo- sigkeit des Krieges völlig unverschuldet am eigenen Leib ausgesetzt, scheint jede Aussicht auf eine Zukunft für die südsudanesische Zivilbevölkerung gänzlich unmöglich.

Vor allem Kinder und Frauen – in Ostfrika nach wie vor schutzlos – leiden unter der Perspektivlosigkeit, selbst dann wenn sie dem Krieg in das Nachbarland Uganda entkom- men konnten.
Hunger, Sinnlosigkeit und Verzweiflung bis hin zu Suiziden ist in den Flüchtlingscamps in Uganda an der Tagesordnung.

Gloria, eine junge Frau hingegen stellt sich den täglichen Herausforderungen in einem fremden Land und träumt von Gerechtigkeit in ihrem Heimatland. Aus diesem Grund nimmt sie ihr Schicksal in die eigenen Hände trotzt Hinder- nissen, um als Frau in Ostafrika Jura zu studieren. Zur Zeit besucht ein Internat, um ihre Hochschulreife zu erlangen.

 

Unterstützt wurde sie dabei von einigen besonders resi- lienten Menschen und Organisationen, die mit großer Ent- schlossenheit nach einer hoffnungsvollen Zukunft streben. Dabei stehen nicht nur das Wohlergehen im Fokus des Han- delns, sondern auch eine zeitnahe Rückkehr in das Heimat- land Südsudan. Voraussetzung dazu ist, dass dort dauerhaf- ter Frieden herrscht.

 

Gloria begegnet diesen mutigen Menschen, die sie dazu inspirierten nach Höherem zu streben, die es ermöglichten von einer Zukunft zu träumen und somit ihrem Schicksal Sinn zu verleihen.

Angesichts des erlebten Grauens und der menschenun- würdigen Zustände im Flüchtlingscamp reden diese Prot- agonisten mit erstaunlicher Zuversicht von einer prospe- rierenden Zukunft. Beeindruckende Menschen, welche die zugedachte Opferrolle nicht annehmen, sondern die Fähig- keit haben andere Menschen zu inspirieren.

Zum einen Glorias Mentor und Erzieher Anthony, der seine tragische Vergangenheit als Kindersoldat nutzt, um Kinder und Heranwachsende vor solch einem Schicksal zu bewah- ren. Zum anderen auch ihr Rektor und Lehrer pflanzt den Samen von Verantwortung und Bildung in hunderte Schüler. Die ehemalige Radiomoderatorin und Vertreterin sämtlicher Flüchtlinge in Uganda motiviert andere Frauen dazu selbst Handel zu treiben, Verantwortung für sich selbst und ihre Familien zu übernehmen und politisch aktiv zu werden.

Auf einer ganz anderen Ebene agiert die Clooney Foun- dation for Justice mit ihrer NGO (THE SENTRY) und offen- bart die Hintergründe des Konfliktes. Die entsprechenden Experten schlagen sogar Lösungsmöglichkeiten für den Konflikt vor und legen damit die Grundlage für nachhaltigen Frieden in einer der krisenreichsten Regionen der Welt.

 

Motivation

Ihr Platz in der Welt scheint oft eine Frage des Schicksals zu sein. Der Ort, an dem man geboren wird, kann bestimmte Privilegien gewähren, und das Schicksal verbannt manche Menschen an unwirkliche Orte oder stellt sie vor außerge- wöhnliche Herausforderungen. Es ist leicht, zu resignieren, anderen die Schuld zu geben oder Forderungen zu stellen. Aber es gibt Persönlichkeiten, die sich in solchen Situatio- nen besonders hervorheben. Menschen, die ihrem Schick- sal durch ihr eigenes Handeln einen Sinn geben.
Woher nehmen solche Menschen die Kraft, über sich selbst hinauszuwachsen? Wie finden sie in solchen schicksalhaf- ten Umständen einen Sinn? Diesen Fragen geht der Arzt und Filmemacher Jochen Isensee in diesem Dokumentar- film anhand individueller, persönlicher Geschichten nach. Dabei erzählen die Protagonisten ihre eigene Geschichte, ohne die Wertung des Filmemachers.